Fahrten zur Kunst


Kunstkreis Rothenburg - Fahrten zur Kunst

Sonderausstellung des Museum Schäfer in Schweinfurt

Back to Paradise

Meisterwerke des Expressionismus


    

Ca. 10.45 – 12.15 Führung der Gruppe durch die Sonderausstellung

 

Diese große Ausstellung vereint 131 hochkarätige Werke  jener Maler, die heute unter dem Namen „Expressionisten“ bekannt und aufgrund der herausragenden Bedeutung ihrer Kunst in  großen Museen der Welt vertreten sind.

Die meisten Werke stammen aus der Hochphase der Künstlergruppen Brücke und Blauer Reiter  vor 1920. Im Vergleich zu impressionistischen Werken der Sammlung-Dr.-Georg-Schäfer-Stiftung wird die Fragwürdigkeit der Stilbegriffe Expressionismus/Impressionismus deutlich.

                                                           

Obwohl viele der Gemälde mit ihren nahezu paradiesischen Ansichten das Bild von Träumen und Utopien vermitteln, ist ihr Bezug deutlich irdischer und näher. Die Kunst des Expressionismus spiegelte ein neues Lebensverständnis der Künstler wider. Die Frage nach dem Primat von Farbe und Form gegenüber einer symbolischen Thematik sowie der Streit um eine deutsche Nationalkunst fanden in dem Begriff „Expressionismus“ eine Antwort.


Das Paradies der Künstler wurde als Gegenentwurf zur europäischen Zivilisation, aber auch zum politisch geführten Streit um die Kunst angelegt. Dabei handelte es sich um einen inneren wie realen äußeren Rückzugsort, den Emil Nolde und Max Pechstein z.B. in der Südsee zu finden hofften und zeitweilig auch fanden.

 Zu sehen sind Arbeiten von Feininger, Heckel, Alexej Jawlensky, Kirchner, Macke,  Marc, Otto Müller, Gabriele Münter, Nolde, Max Pechstein, Christian Rohlfs und Karl Schmidt-Rottluff


Bis 14 Uhr freie Verfügung oder im Museumscafe bei Kunst, Buch, Kaffeespezialitäten und hausgemachten Kuchen sowie kleinen herzhaften Speisen.

       
    14 – 15.30 Uhr

Selbst in die Dauerausstellung

(oder nochmal „Back to Paradise“)


Das Museum Georg Schäfer beherbergt eine einzigartige Sammlung deutscher Malerei und Zeichenkunst von 1760 bis 1930. Dazu zählen bedeutende Werkgruppen von Malern wie Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg, Ferdinand Waldmüller, Adolph von Menzel bis zu den Impressionisten Max Slevogt, Lovis Corinth und Max Liebermann. Sie beleuchten eine Epoche unserer Geschichte, die voller gesellschaftlicher und politischer Spannungen war. Auch in der Kunstwelt gab es unterschiedliche, oft geradezu gegensätzlichStrömungen. Zeitgleich zum Ruf nach einem neuen deutschen Nationalstil entstand etwa die L’art-pour-l’art-Bewegung; es folgten Umbrüche, Umwertungen, ein mehrfacher Stilwandel – und nicht zuletzt die Geburt der Moderne. Die Sammlung Georg Schäfer ist in einer Reihe mit den Kollektionen deutscher Kunst in der Alten Nationalgalerie Berlin und der Neuen Pinakothek in München. Damit beherbergt das Museum die bedeutendste Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem deutschsprachigen Raum.

 

15.30 Abfahrt Museum


Schon im Bus Möglichkeit zu Nachbetrachtung und Gesprächen über die Ausstellung. Zur Vertiefung kehren wir unterwegs ein in Nordheim/Main  im Winzerhof Braun  „nauf auf`n Boden“           

Fahrt zur Sonderausstellung der Kunsthalle Würth   

Schwäbisch Hall

Verborgene Schätze aus Wien

Samstag, den 14.10.2017, 9.00 Abfahrt Rothenburg

Bahnhof


Die Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien zu Gast in der Kunsthalle Würth: Meisterwerke von u. a. Dürer, Botticelli, Rembrandt, Rubens, Klimt und Hundertwasser

 

Die Gemäldegalerie der 1692 gegründeten Akademie der bildenden Künste Wien gehört zu den großen Sammlungen in Wien Die Ausstellung in der Kunsthalle Würth zeigt die kostbaren Wiener Leihgaben daher nicht nur als Abfolge exquisiter Meisterwerke, sondern eben auch Anschauungsobjekte der Künstlerausbildung und Stilgeschichte. Von Botticelli bis Guardi, von Rembrandt bis Maes und von Dürer bis Schnorr von Carolsfeld, von Klimt über Hundertwasser bis Lassnig stammen die »Schätze«, die es zu entdecken gilt von großen KünstlerInnen ihrer Zeit. Nach Gastausstellungen der Staatlichen Museen Berlin und dem Victoria & Albert Museum, sind nun die »Verborgenen Schätze aus Wien“ zu Gast in der Kunsthalle Würth.


    

 

 

13.45 – 15.00 Uhr Führung  durch die Dauerausstellung

Alte Meister in der Kunstsammlung Würth

Den Kernbestand dieser hochkarätigen Kollektion bildet der 2003 von der Familie Würth erworbene ehemals Fürstlich Fürstenbergische Bilderschatz, Donaueschingen. Die kunst- und kulturgeschichtliche Bedeutung dieses Konvoluts ist alleine schon deswegen so hoch einzuschätzen, weil die meisten Tafelbilder einer Zeit entstammen, aus der aufgrund des in Schwaben besonders radikal durchgeführten Bildersturms nur äußerst selten Bilddokumente überliefert sind.

Erhalten blieben zum Beispiel zahlreiche Tafelbilder des Meisters von Meßkirch, einem der bemerkenswertesten süddeutschen Maler des 16. Jahrhunderts, darunter der wertvolle „Falkensteiner Altar“, der als nationales Kulturgut gilt. Doch auch das hochbedeutende Antonius-Retabel des Zürcher Veilchenmeisters oder das großartige Porträt eines Herrn von Andreas Haider verdienen unsere Aufmerksamkeit Dieser Bestand wurde ergänzt mit qualitätvollen Beispielen von Daniel Mauch, Tilman Riemenschneider oder aus der Hand Lucas Cranachs d. Ä. Die bedeutendste Ergänzung stellt die „Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“ von Hans Holbein d. J. dar. (Schutzmantelmadonna).

Der Besuch der Ausstellung in der Johanniterkirche ist optional, wer sich daran nicht beteiligt sondern auch nachmittags die Verborgenen Schätze Wiens besucht, erhält die Führungsgebühr erstattet.

15.00 – 16.30 Zur freien Verfügung, Spaziergang, Kaffeetrinken o.ä.                 16.45 

        




Fahrt zur Kunsthalle Würth am 30.04.2016





 Bei angenehmen Frühlingstemperaturen unternahm eine große Gruppe des Kunstkreises Rothenburg ob der Tauber  e.V. eine Fahrt zur Kunst in das Museum Würth nach Schwäbisch Hall. In zwei Sonderführungen zu den aktuellen Ausstellungen "Wilhelm Busch" sowie "Picasso und Deutschland" erfuhren die Teilnehmer Interessantes über die Lebenswege und künstlerische Bedeutung der beiden weltberühmten Maler  sowie von ihnen beeinflusster Zeitgenossen (z.B. Max Beckmann, Emil Nolde usw.) in der Werkschau ausgestellten Bilder.


Bilder von der Fahrt ins Würth Museum sehen sie hier





Fahrt zum Grafschaftsmuseum und Museum im Schlößchen Wertheim am 16.07.2016


 Hochmalerisch und urgemütlich " sowie " Vision und

Wirklichkeit " sind die Titel zweier Sonderausstellungen der Museen in Wertheim, wohin der Kunstkreis Rothenburg eine Fahrt zur Kunst durchführte. Dr. Jörg Paczkowski, Direktor der Wertheimer Museen, präsentierte den rothenburger Gästen eine interessante Sammlung fränkischer Gemälde von Otto Modersohn ( 1865-1943 ), dessen Ehefrau Louise und Sohn Christian, die in den 1920er Jahren wiederholt nach Franken zum Malen kamen. Eine zweite Führung widmete sich der Wertheimer Sammlung zur Berliner Secession mit Bildern von Liebermann, Corinth, Slevogt und anderen führenden Impressionisten.

  

 

Fahrt zur Kunst nach Würzburg

 

Auf der dritten Fahrt zur Kunst führte Burkhart Eugen die Teilnehmer nach Würzburg in den Kulturspeicher zur Sonderausstellung „Impressionismus schwarz/weiß“. Kann man mit schwarz-weiß Kompositionen lichtdurchflutete Kunstwerke schaffen? Vielen prominenten, aber auch vergessenen Impressionisten gelang es in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit nur zweifarbigen Radierungen und Grafiken eindrucksvoll, die Atmosphäre des Augenblicks wiederzugeben. Hiervon konnten sich die Mitglieder und Freunde des Kunstkreises Rothenburg auf der Fahrt zur Kunst in das Museum Kunstspeicher in Würzburg überzeugen. Nach dem Besuch der Ausstellung wurden vertiefende Gespräche während einer Mainschifffahrt geführt, bei der diese Fotos entstanden.

Bilder von Eduard Schmitz sehen sie hier