Sonderausstellung des Museum Schäfer in Schweinfurt am 24.02.2018

Back to Paradise

Meisterwerke des Expressionismus

 

  

Diese große Ausstellung vereint 131 hochkarätige Werke  jener Maler, die heute unter dem Namen „Expressionisten“ bekannt und aufgrund der herausragenden Bedeutung ihrer Kunst in  großen Museen der Welt vertreten sind.

Die meisten Werke stammen aus der Hochphase der Künstlergruppen Brücke und Blauer Reiter  vor 1920. Im Vergleich zu impressionistischen Werken der Sammlung-Dr.-Georg-Schäfer-Stiftung wird die Fragwürdigkeit der Stilbegriffe Expressionismus/Impressionismus deutlich.

                                                           

Obwohl viele der Gemälde mit ihren nahezu paradiesischen Ansichten das Bild von Träumen und Utopien vermitteln, ist ihr Bezug deutlich irdischer und näher. Die Kunst des Expressionismus spiegelte ein neues Lebensverständnis der Künstler wider. Die Frage nach dem Primat von Farbe und Form gegenüber einer symbolischen Thematik sowie der Streit um eine deutsche Nationalkunst fanden in dem Begriff „Expressionismus“ eine Antwort.

 

Das Paradies der Künstler wurde als Gegenentwurf zur europäischen Zivilisation, aber auch zum politisch geführten Streit um die Kunst angelegt. Dabei handelte es sich um einen inneren wie realen äußeren Rückzugsort, den Emil Nolde und Max Pechstein z.B. in der Südsee zu finden hofften und zeitweilig auch fanden.

              

 Zu sehen sind Arbeiten von Feininger, Heckel, Alexej Jawlensky, Kirchner, Macke,  Marc, Otto Müller, Gabriele Münter, Nolde, Max Pechstein, Christian Rohlfs und Karl Schmidt-Rottluff



Nachlese:

Die 5. Fahrt zur Kunst war wieder restlos ausgebucht. Ziel war die Sonderausstellung BACK TO PARADISE im Museum Schäfer in Schweinfurt mit Werken des Expressionismus von Feininger, Heckel, Alexej Jawlensky, Kirchner, Macke,  Marc, Otto Müller, Gabriele Münter, Nolde, Max Pechstein, Christian Rohlfs und Karl Schmidt-Rottluff.

Die meisten Werke stammen aus der Hochphase der Künstlergruppen Brücke und Blauer Reiter vor 1920.

Das Paradies der Künstler wurde als Gegenentwurf zur europäischen Zivilisation, aber auch zum politisch geführten Streit um die Kunst angelegt. Dabei handelte es sich um einen inneren wie realen äußeren Rückzugsort, den Emil Nolde und Max Pechstein z.B. in der Südsee zu finden hofften und zeitweilig auch fanden.

Neben den Führungen durch diese hochkarätige Ausstellung blieb den Teilnehmern noch ausreichend Zeit für den Besuch der Dauerausstellung, einer einzigartigen Sammlung deutscher Malerei und Zeichenkunst von 1760 bis 1930. Dazu zählen bedeutende Werkgruppen von Malern wie Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg, Ferdinand Waldmüller, Adolph von Menzel bis zu den Impressionisten Max Slevogt, Lovis Corinth und Max Liebermann. Auch ein Spaziergang zum Stadtzentrum oder zur Kunsthalle war alternativ möglich. Eine abschließende Einkehr im Winzerhof Braun in Nordheim/Main rundete das abwechslungsreiche Programm ab. Zurück ging es wieder bequem mit dem Bus.


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